Der Einsatz des Horizontalspülbohrverfahrens für die Verlegung von Rohrleitungen aller Art (Gas, Wasser, Abwasser, Industrie) sowie Strom- und Lichtwellenleitern weist deutliche Vorteile im Vergleich zur herkömmlichen, mit Grabungsarbeiten verbundenen Rohrverlegung auf. Zeit- und Kostenersparnis, umweltschonende Bauweise und Vermeidung der Zerstörung von bestehender Infrastruktur (wie zB Straßen, Bahngleise, etc.) sind nur einige Beispiele dafür.
Beim HDD Spülbohrverfahren wird eine Pilotbohrung durchgeführt und das Bohrloch mit einer Betonit-Suspension zur Stabilisierung gefüllt. Im Rückwärtsgang wird dieses Loch dann nochmals aufgeweitet und gleichzeitig wird das neue Rohr mit eingezogen. Rabmer führt diese Bohrungen für Durchmesser bis zu DN 600 mm durch und kann dabei Installationslängen bis zu 500 m in einem Stück ausführen.



